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BBW Stendal zeigt Flagge in Berlin

Das war beeindruckend: Am vergangenen Samstag präsentierten knapp 30 Angehörige unseres Berufsbildungswerks unsere Einrichtung beim Inklusionslauf auf dem historischen Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin, dem Tempelhofer Feld. Die Sportveranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung wird jährlich von unserem Gesellschafter, dem Sozialverband Deutschland (SoVD), organisiert und stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Der Lauf für alle“. Insgesamt mehr als 700 Starter legten die verschiedenen Strecken zu Fuß, mit Skates, im Rollstuhl oder im Handbike zurück.

Den Tag eröffneten die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier, der SoVD-Präsident Alfred Bornhalm und die Schirmherrin des diesjährigen SoVD-Inklusionslaufs Kirsten Bruhn, eine der erfolgreichsten paralympischen Athletinnen aller Zeiten. Sportlich wurde es dann mit dem Bambinilauf über 300 Meter und dem Staffellauf über 4 x 400 Meter. Anschließend hatte auch das Warten unserer Teilnehmenden ein Ende, denn es folgten die Läufe über 1 und 2,5 Kilometer. So absolvierten drei Teilnehmende die kürzere Distanz, während sechs Teilnehmende die 2,5 Kilometer hinter sich brachten. Danach stand das große Finale an, bei dem sich ein großes Teilnehmerfeld für eine (5 Kilometer) oder zwei Runden (10 Kilometer) um das Tempelhofer Feld in Bewegung setzte. Und auch hier waren wir zahlreich vertreten: Unterstützt von Anfeuerungen aus dem Publikum liefen fünf Teilnehmende die 5 und sechs Teilnehmende die „Königsdisziplin“ von 10 Kilometer.

Auch rund um die Strecke war für Unterhaltung und Informationen gesorgt. Sportliche Betätigung war unter anderem auf dem Rollstuhlparcours und am Fußballtor möglich. Reichlich Informationen gab es bei verschiedenen Ausstellern, darunter auch ein Informationsstand von uns, an dem sich Mitglieder unseres Leitungsteams um unseren Geschäftsführer Rainer Erdmann aufhielten.

Nicht nur der sportliche Aspekt stand für unsere Teilnehmenden im Mittelpunkt. Indem Teilnehmende aus unserer beruflichen Rehabilitation und unserer Jugendhilfe vertreten waren, wurde an dem Wochenende die Möglichkeit genutzt, Jugendliche mit einer Beeinträchtigung sowie unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge zusammenzuführen. So konnten beispielsweise interkulturelle Kontakte geknüpft, Vorurteile abgebaut und Kulturen anderer Länder kennengelernt werden. Finanziell unterstützt wurde unsere Teilnahme am SoVD-Inklusionslauf von der „Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“.